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NIKOS FEINDE

 

SÂGA

lautet der Name einer ebenso mächtigen wie geheimnisvollen SCHWARZMAGIERIN, die zur größten und gefähr-lichsten Feindin von Niko Niklas avanciert. Ihre Herkunft liegt genauso im Dunkeln wie ihr Alter. Seit ewigen Zeiten schon, so wird in Mysteria gemunkelt, lebt Sâga in einer unheimlichen Höhle in den HÖLLENBERGEN, einem schroffen und unwirtlichen Gebirgszug, der kaum zwei Reiterstunden von Helmenkroon entfernt liegt. Sâga ist eine wahre Meisterin der Schwarzen Magie und schöpft einen Großteil ihrer Kräfte aus einem silbernen Gefäß: ODHURS KESSEL, der ihr von Zeit zu Zeit ohne ihre Aufforderung Botschaften übermittelt, die für ihr weiteres Schicksal von großer Bedeutung sind. Eine weitere Fähigkeit verstärkt ihre unheimliche Macht fast ins Unermessliche: Sâga kann nämlich die Gestalt wechseln und in jeder beliebigen körperlichen Hülle auftreten. Womit sie schon so manchen über ihre wahre Natur hinweg getäuscht hat und ihm somit zum Verderben geworden ist.

Ebenso unheimlich wie ihre Kräfte ist auch ihre äußere Erscheinung: ihre schlanke, fast knochige Gestalt ist in ein enges Kleid aus rotschwarzem Schlangeleder gehüllt, die pechschwarzen Haare stehen ihr meist wirr vom Kopf. Sie umrahmen ihr totenfahles Gesicht mit den unheimlichen Reptilienaugen – die Hornhaut flammend rot und die Iris rund um die tiefschwarzen Schlitzpupillen phosphorgelb glühend. Ihre Hände ähneln Krallen, und am knochigen Zeigefinger ihrer rechten Krallenhand steckt ein großer goldener Ring.

In früheren Zeiten hatte Sâga ihre Gunst ganz offensichtlich dem Nivland und über das REICH DER ALWEN herr-schenden KÖNIG NELWYN zugewandt. Rund vierzehn Jahre vor Beginn unserer Geschichte allerdings hat sich das urplötzlich geändert, ohne dass bislang jemand den Grund dafür erfahren hätte: von einem Tag auf den anderen hat Sâga sich auf die Seite des marschmärkischen Herrschers

 

RHOGARR VON KHELM

geschlagen, der schon seit jeher damit liebäugelte, im Nivland einzufallen und die Macht an sich zu reißen. Dem grausamen und herrschsüchtigen Rhogarr – er hat die Fünfzig längst überschritten und das Alter hat deutliche Spuren in seinem Gesicht und in seinen Haaren hinterlassen - genügte es nämlich nicht, dass sein Geschlecht seit jeher über die fruchtbare MARSCHMARK herrschte, die im Nordosten an das Nivland angrenzt. Es gelüstete ihn nämlich nach dem sagenhaften ALWENHORT, einen Goldschatz von unschätzbaren Wert, der sich im Besitz der friedlichen Elben befand und von der HÜTERIN DES HORTS an einem sicheren Ort verwahrt wurde. Obwohl Rhogarr nicht über den Weg zu trauen ist, werden sein unerschrockener Mut und seine großen Kampfkünste selbst von seinen Feinden anerkannt. Da er außerdem über ungeheuere Körperkräfte verfügt, stellt er selbst für den geschicktesten Kämpfer einen ernst zu nehmenden Gegner dar. Trotzdem schreckte Rhogarr lange Zeit vor einem Überfall auf das Nivland zurück – weil er nämlich die magischen Kräfte des KÖNIGSSCHWERTES SINKKÂLION fürchtete, das sich im Besitz von Nelwyn befand. Und so sann Rhogarr lange Zeit vergeblich darüber nach, wie er sich das Nachbarreich mitsamt dem wertvollen Schatz einverleiben könnte. In

 

HERZOG DHRAGO,

dem Stiefbruder von König Nelwyn, fand er schließlich einen unverhofften Verbündeten. Der ebenso feige wie ver-schlagene Dhrago - sein Adlergesicht mit den stechenden Augen wird von rotblonden Haaren umrahmt wird und seine linke Wange ziert eine deutlich sichtbare Narbe - neidete Nelwyn nämlich nicht nur die Königskrone, sondern war auch zutiefst gekränkt darüber, dass der König bei seinen Untertanen überaus bliebt war, während sie ihn nur mit größter Verachtung straften. Er bot Rhogarr also seine Hilfe an und versprach ihm heimlich die Tore von Burg Helmenkroon zu öffnen, damit Rhogarr mit seinen SCHWARZEN REITERN dort einfallen könnte, um den König und seine Getreuen zu töten und ihn selbst zum König zu machen. Als Lohn versprach er dem Marschmärker das Alwengold! Aber Rhogarr von Khelm zögerte immer noch – weil er es sich nämlich nicht mit

 

MORDUR KRA’NAKK

verderben wollte, dem König des GRIMMEN REICHES, das südlich an das Nivland angrenzt und über die stärkste Streitmacht von ganz Mysteria verfügt. Auch Mordur wurde nachgesagt, dass es ihn nach der Macht über das Niv-land gelüstete, und so wagte Rhogarr ihm nicht vorzugreifen. Weil der damit nämlich mit Sicherheit den Zorn des streitsüchtigen Mordur erregt und sein Leben in Gefahr gebracht hätte. Doch als sich die Schwarzmagierin Sâga dann völlig unverhofft auf Rhogarrs Seite schlug, wurde alles anders: Sâga entwickelte nämlich einen perfiden Plan, der sowohl den Ansprüchen Mordurs als auch den Vorstellungen Rhogarrs gerecht wurde – und so nahm das tragische Schicksal Nelwyns seinen Lauf:

mit Hilfe des Verräters Dhrago konnte Rhogarr die als uneinnehmbar geltende Festung Helmenkroon tatsächlich siegreich erstürmen. Beim Zweikampf mit Nelwynn verlor der Marschmärker zwar das rechte Auge – die leere Höhle verdeckt seitdem eine schwarze Klappe -, konnte am Ende aber trotzdem die Macht über das Nivland an sich reißen. und regiert nun fast schon seit vierzehn Jahren mit eiserner Hand über die friedliebenden Alwen. Als Rhogarr von Khelm dann gleich zu Beginn unserer Geschichte erfährt, dass Niko Niklas offensichtlich nur deshalb nach Mysteria gekommen ist, um das verschwundene Königsschwert Sinkkâlion zu finden und ihn mit seiner Hilfe aus dem Nivland zu vertreiben, schickt er umgehend seine gefürchteten Krieger aus, damit sie Jagd auf den Jungen machen und ihn schnellstmöglich töten – und mit ihm alle, die ihn unterstützen...

 

DIE HEXE ORSANA

dient Rhogarr von Khelm zwar als Wahrsagerin und Traumdeuterin, ist Niko Niklas im Grunde genommen aber dennoch nicht feindlich gesinnt. Was unter anderem damit zusammenhängt, dass sie Sâga auf den Tod nicht ausstehen kann und deren unheimlichen Kräfte fürchtet. Trotzdem liefert Orsana Rhogarr von Khelm so manche wichtigen Informationen, die Niko – und natürlich auch Ayani und Jessie – in allergrößte Gefahr bringen...

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